Artikel
Wissensgemeinschaften
Keimzellen lebendigen Wissensmanagements.
Von Prof. Dr. K. North, Dr. Kai Romhardt und Prof. Dr. Gilbert Probst.
(Download [106 KB] , wissensgemeinschaften.pdf)
Intelligente Organisationen
Wie ein Unternehmen seinen IQ berechnen kann.
Viele Unternehmen beginnen Projekte zum Wissensmanagement ohne klare Fokussierung und fragen sich, wie Ergebnisse solcher Projekte messbar gemacht werden können. Der vorgestellte Intelligenztest für Organisationen ermöglicht, ausgehend von der Messung der «organisatorischen Intelligenz» gezielt Massnahmen zu ergreifen und deren Wirksamkeit zu beurteilen.
Von Prof. K. North und Alexander Pöschl.
(Download [185 KB] , intelligenteorganisation.pdf)
Anreizsysteme
Anreizsysteme für Wissensmanagement. Motivieren für Wissensteilung und -entwicklung.
Von Prof. Dr. K. North und Nadja Varlese
(Download [27 KB] , anreizsysteme_wm.pdf)
Wo geht’s lang…?
Wo geht’s lang zur wissensorientierten Unternehmensführung? Praxiserprobte Rezepte für kleine und mittlere Unternehmen..
Ein Artikel in wissensmanagement 1/05.
(Download [101 KB] , KMU.pdf)
Competence Management
Transparency and Transfer of Individual Competencies – A Concept of Integrative Competence Management.
The present state of research on competence management does not provide any suitable model that can be used in practice. This article presents a model for integrated competence management, which gives approaches from both cognitive science and organizational science a practical framework of action.
By Prof. K. North and Kai Reinhardt
(Download [205 KB] , integratcomptncymngmnt.pdf)
Unternehmensabsicherung
Wenn Herr Schlauberger, Frau Kniffel und Kollegin Geistesblitz plötzlich das Unternehmen verlassen, gehen wichtige Kenntnisse verloren. Wie Betriebe vorbeugen können..
Ein Artikel im JournalMittelstand des Handelsblatt vom 04.07.2005
(Download [187 KB] , unternehmenabsichern.pdf)
Wissen fusionieren
Empirische Studien belegen, dass 85% aller Merger die Ziele verfehlen, die sie erreichen wollen. Die Profitabilität der fusionierten Unternehmen sinkt drei Jahre nach der Transaktion durchschnittlich um 10%. Was läuft schief? Der Beitrag argumentiert, dass die Berücksichtigung der Wissensperspektive in allen Phasen einer Fusion den Erfolg massgeblich unterstützt, was an den Fallbeispielen Cap Gemini Ernst & Young sowie Siemens gezeigt wird..
(Download [575 KB] , wissenfusionieren.pdf)
Intellectual Capital Reporting
Im Folgenden werden vier aktuelle Modelle des Intellectual Capital Reporting auf ein konkretes Praxisbeispiel angewendet und im Anschluss anhand eines hierfür entwickelten Kriterienkatalogs beurteilt..
(Download [102 KB] , intellectualcapitalreporting.pdf)
Nutzen von Wissensmanagement
Ist Wissensmanagement (WM) in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation ein Luxus für Unternehmen oder eher gerade eine Notwendigkeit zur nachhaltigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit?..
(Download [1.387 KB] , nutzenvonwm.pdf)
Kaufmann und Magier
Von Klaus North. Erzählt anlässlich der Tagung Wissensbilanz des Bundesministeriums fur Wirtschaft und Arbeit, Berlin 20.09.2004.
Der Kaufmann und die Magier
In einem fernen Land lebte einmal ein Kaufmann. Er liess hochwertige Waren herstellen und verkaufte sie in der ganzen Welt. Über viele Jahre war sein Unternehmen gewachsen, er hatte gutes Geld verdient und die Waren seines Landes hatten einen hervorragenden Ruf. In letzter Zeit waren jedoch neue Konkurrenten aufgetreten, die ähnliche Waren viel preiswerter anboten und so dem ehrwürdigen Kaufmann Kunden wegnahmen. Er hatte mit allen Mitteln Kosten gesenkt und sogar langjährige Mitarbeiter entlassen. Wirklich besser ging es ihm dadurch aber nicht.
Da kamen die drei Fremden gerade recht, die sich geheimnisvoll als Magier des intellektuellen Kapitals vorstellten. Sie sagten dem Kaufmann: “Dein Geschäft geht so schlecht, weil Du den Wert Deines Wissen nicht kennst. Zähle Dein Wissen und Du wirst Deine Potenziale erkennen”. Der Kaufmann willigte ein, zumal die Fremden ihre Leistungen unentgeltlich anboten. Die Magier des intellektuellen Kapitals (dies schien so etwas wie ein neue Religion zu sein) führten den Kaufmann in die magischen Formeln der Wissensmessung ein.
Wie der Kaufmann abends in seinem Kontor sein Wissen zählte, kam ein befreundeter Händler die Stiegen hinauf und fragte: “Was machst Du so spät noch im Kontor?” Der erste Kaufmann erzählte seine Geschichte und erntete nur spöttisches Lächeln seines Kollegen: “Du bist wohl den Magiern auf den Leim gegangen, die haben Dir nur heisse Luft oder gar ‘des Kaisers neue Kleider’ verkauft. Ich habe für solche Spielereien keine Zeit. Ich möchte Zahlen sehen! Wie viel mehr an Gewinn kann ich machen, wenn ich mein Wissen messe?” Der erste Kaufmann musste kleinlaut zugeben, dass er auf diese Frage keine Antwort habe. Aber er fühlte so irgendwie im Bauch, dass bewusste Nutzung, Pflege und Entwicklung der Kompetenz der Schlüssel zum langfristigen Erfolg sind.
Angeregt durch die mitgehörte Unterhaltung trat ein dritter Kaufmann ins Kontor. “Ich”, sagte er, “war in ähnlicher Situation wie der erste Kollege. Zuerst suchte ich mein Heil bei den berühmten schottischen Magiern Mcsounudso, die für ihren Geiz und drastische Sparprogramme berüchtigt sind. Geholfen hat mir dies wenig. Ich habe dann auf meine Mitarbeiter gehört und sie gemeinsam mit wichtigen Kunden zusammengeholt, um herauszufinden, woran mein Geschäft krankt. Es wurde schnell klar, dass wir unser Wissen nicht genügend teilen und die Mitarbeiter nur wenig motiviert sind, ihr Bestes für die Kunden zu geben. Ich habe daher den Mitarbeitern mehr Freiraum für eigene Initiative gegeben. Alle Mitarbeiter sind am Geschäftserfolg beteiligt. Mit anderen Unternehmern treffe ich mich regelmässig, um voneinander zu lernen. Auch unsere Mitarbeiter tauschen sich aus. Die Leitidee unseres Unternehmens lautet: SELBST BEAUFTRAGEN; SELBST ORGANISIEREN; SELBST MOTIVIEREN; SELBST KONTROLLIEREN.[1] Mein Wissen habe ich noch nicht in magische Formeln gefasst, aber uns ist es gelungen, unser Kompetenzen so gut zu nutzen und weiterzuentwickeln, dass wir die Konkurrenz nicht fürchten müssen.
Wir handeln nach der Devise:
Wer nur kann, was alle schon können…
und nur weiss, was alle schon wissen,
kann auch nur tun, was bereits alle tun können.
Wettbewerbserfolg, setzt immer den Willen,
die Kraft und die Fähigkeit voraus,
anderen mit eigenständigen Wissensfortschritten
und Problemlösungen voranzugehen”.[2]
Obwohl sich dieses Märchen schon vor langer Zeit zugetragen hat, möchte ich nicht ausschliessen, dass wir auch heute noch daraus lernen können. Denjenigen, die mehr über die magischen Formeln der Wissensmessung lernen möchten, empfehle ich unter www.akwissensbilanz.org nachzuschauen. Praktische Beispiele der Realisierung von Wissensmanagement finden die Unternehmer von heute unter www.wirtschaft-lahndill.de/wissen . Solche Unternehmen, die schon so weit wie der dritte Kaufmann sind, sollten sich für den Preis Wissensmanager des Jahres bewerben: www.wissensmanager-des-jahres.de
[1] Dies ist die Leitidee der Firma Koziol (www.Koziol.de)
[2] zitiert nach Prof. Hubert Markl, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft
(Download [268 KB] , Kaufmann.pdf)